Sprachforscher sicher: „Keine Verrohung der Sprache“ durch Facebook, Twitter & Co.

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In Zeiten von Hate-Speech, Hass-Kommentaren, Troll-Beleidigungsorgien und OMG/LOL-Kommentaren, ist das eine beruhigende Nachricht. In Mannheim hat sich das neue Wissenschaftsnetzwerks „Diskurse digital“ getroffen und mit der Sprache in den sozialen Medien beschäftigt.

Die Forscher kommen dabei zu dem Schluss, dass trotz kurzer, emotionaler Postings, schnell geschossener Tweets und maximal verknappter WhatsApp-Nachrichte, sich zwar die Sprache verändert hätte, aber nicht verrohen würde.

„Die meisten Nutzer im Internet wollen durch innovative sprachliche Strategien beeindrucken“, zitiert die dpa die Sprachwissenschaftlerin Eva Gredel. „Die Sprache verroht dadurch nicht wirklich, sie differenziert sich nur mehr aus: Es geht darum, den Stil für seine Community zu finden“.

Das bedeute auch, dass jede Community bzw. jedes Social-Network seine eigene Sprache finden würde.

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