Jeder Fünfte fühlt sich besser Gehört: Der Einfluss von Social-Networks auf die Verbreitung der eigenen Meinung

Allgemein

Die Debatte über den Einfluss der sozialen Medien auf den Sieg von Donald Trump befindet sich erst am Anfang. Fest steht, dass wir über die Rolle von Facebook, Filter-Blasen und Social-Bots noch lange werden diskutieren werden.

Völlig zurecht merkte der Medienwissenschaftler Stephan Weichert in meinem MEEDIA-Interview an: „Facebook und Twitter, YouTube und Snapchat haben den traditionellen Nachrichtenanbietern schon einige Zeit den Rang abgelaufen. Die Performance letzterer in den sozialen Medien ist meist derart unattraktiv für junge Zielgruppen, so dass sie diese nicht mehr erreichen. Ich glaube daher, dass der US-Wahlkampf ein Indikator dafür ist, dass wir dort den Eintritt in eine postjournalistische Ära erleben, in der das, worüber klassische Journalisten berichten und wie sie politische Ereignisse kommentieren, kaum noch Einfluss auf das Wahlverhalten hat.“

Hier nun noch eine interessante Erweiterung des Themas. So zeigt eine frische Umfrage von Next.MediaHamburg, dass sich tatsächlich jeder fünfte seine Meinung durch Social-Media als stärker wahrgenommen fühlt. So zeigt die repräsentative Umfrage: „Insgesamt 22 Prozent finden, dass ihre Meinung heute stärker wahrgenommen wird, 66 Prozent sehen hingegen keinen Unterschied zu früher. 12 Prozent fühlen ihre Meinung heute weniger stark wahrgenommen“.

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