Warum das Nutzer-Wachstum die wohl wichtigste Währung im Silicon Valley ist

Analyse, Daten

Was zählt wirklich in der Bewertung von Social-Networks und neuen Web-Startups? Die Größe der Nutzerbasis, deren Aktivität oder doch deren Bereitschaft Geld auf der Plattform auszugeben?

Über die richtigen Bewertungskriterien wird immer wieder gestritten. Ging es nach Visits wäre Facebook vor Twitter und vk.com. Twitter an Position zwei? Fragen jetzt sicherlich viele. Ja. Zumindest wenn man die Visits auf den jeweiligen Websites zählt.

Nimmt man die Gesamtzahl der Nutzer sehen wir ein ganz anderes Bild:
Statistik: Top 10 Social Media Portale weltweit nach Marktanteil im Jahr 2015 | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

In seiner aktuellen Ausgabe erweitert der Spiegel die Möglichkeiten der entscheidenden Bewertungskriterien um eine interessante Alternative: das Nutzer-Wachstum. So heißt es in einer Story über Twitter:

Das Nutzerwachstum ist immer noch die zentrale Währung im Silicon Valley, die Logik dahinter einfach: Solange die Menschen nur anhaltend zu einem Online- dienst strömen, folgen die Einnahmen, meistens als Werbeumsätze, ganz automatisch. Internetplattformen profitieren dabei vom sogenannten Netzwerkeffekt.

Als Beleg zitieren die Hamburger Marc Andreessen: „Mehr Daten verschaffen dir mehr Kunden, die geben dir mehr Daten, wodurch du mehr Kunden bekommst, und so drehst du das Rad immer weiter.“

Es geht für Social Networks also weniger um den Ist-Zustand, sondern immer nur um die Frage, wie man am effektivsten und schnellsten weiterwächst.

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