US-Künstler verkauft Instagram-Bilder fremder Nutzer ungefragt für 90.000 Dollar

Instagram

Die betroffenen Instagram-Nutzer dürften sich nicht gerade darüber freuen. Für alle anderen ist der Fall jedoch ein wunderbares Lehrbeispiel für Social-Netzwerke, die Rechte am eigenen Bild und die Copyright-Problematik im allgemeinen.

Der US-Künstler Richard Prince stellt in New York neue Arbeiten aus und konnte diese für bis zu 90.000 Dollar pro Bild auch verkauft. Das Problem dabei: Waren es überhaupt seine Bilder? Denn Prince hat einfach Screenshots von anderen Instagram-Pics gemacht, diese vergrößert und lediglich eine eigene Kommentarzeile eingefügt.

Heißt: Er hat die Bilder nicht abfotografiert, sondern nur einen Screenshot inklusive des öffentlichen Umfeldes, in dem das Pic zu sehen ist, kopiert und mit eigenen Inhalten angereichert.

Stand heute, dürften die betroffenen Instagram-Nutzer eher schlechte Chancen mit einer Klage haben. Zumindest in den USA. In Frankreich verlor Prince allerdings gerade erst einen ähnlichen Prozess. Zumindest in der ersten Instanz.

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